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Produktinformation
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Rote Zwiebel aus Tropea Kalabrien IGP
(von der EU als Markenname
geschützt)
Die berühmteste Zwiebel Italiens wächst entlang des
Küstenstreifens zwischen Capo Vaticano und Vibo Valentia. Vermutlich
kam diese Zwiebel vor mehr als 2000 Jahren auf den Schiffen der
Phönizier nach Kalabrien. Schon in alten Dokumenten ist sie als
wichtige Ressource der Region festgehalten und ist noch heute eine
wesentliche Zutat vieler Gerichte.
Die rote Zwiebel aus Tropea ist weltweit als die süßeste Zwiebel
bekannt. Sie ist besonders mild und bekömmlich, leichter zu verdauen
als andere Zwiebelsorten und sorgt für weniger „Ausdünstungen“. Beim
Schneiden treibt sie die Tränen nicht zu sehr in die Augen.
Die rote Zwiebel aus Tropea ist sehr gesund. Das enthaltene
natürliche Antibiotikum Allicin fördert die Verdauung und wirkt
keimhemmend und keimtötend. Andere Inhaltsstoffe sind gut für das
Herz-Kreislauf-System oder sollen die Bauchspeicheldrüse anregen,
eine Eigenschaft die besonders Diabetikern zugute kommt.
Aus den roten Tropea Zwiebeln werden verschiedene Produkte erzeugt.
Besonders beliebt ist die Zwiebelmarmelade, die zu Käse oder Wild
gereicht wird, oder einfach als Brotaufstrich Verwendung findet. Die
Zwiebelpaste schmeckt besonders gut auf geröstetem Weißbrot, zu
Fisch oder als Beigabe von Soßen. Die
süß-sauer eingelegten Zwiebeln
werden gerne zu Vorspeisen oder zu Fleischspeisen serviert. |
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Nduja, Soppressata, Pecorino
Das Herstellen von Wurstwaren hat in der Region Vibo Valentia eine sehr
lange Tradition. Charakteristisch dabei ist die Verwendung von
Schweinefleisch und Peperoncinoschoten. Diese Schoten benötigt man
um den Reifeprozess des Fleisches zu beschleunigen und den
Wurstwaren das typische Aroma zu geben. |
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Nduja di Spilinga
Die Nduja ist eine weiche, streichbare, sehr scharfe Salami. Auch
nach längerem Reifeprozess bleibt ihre Konsistenz weich. Sie ist bei
Zimmertemperatur sehr lange lagerfähig (man braucht sie nicht im
Kühlschrank aufzubewahren). Früher galt die Nduja als Lebensmittel
der armen Leute, heute hingegen wird sie aus den besten Teilen des
Schweins, vermischt mit Peperoncinoschoten und Salz, hergestellt.
Diese Mischung wird in einen natürlichen Schweinedarm gefüllt,
leicht geräuchert und mehrere Monate gereift.
Man nennt die Nduja auch das Viagra Kalabriens, sie ist weithin als
Aphrodisiakum bekannt. Sichergestellt sind weiters die positiven
Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System.
Die Nduja kann man kalt als Brotaufstrich verwenden. Noch besser
schmeckt sie aber erhitzt, weil sich dann ihr typisches Aroma besser
entfalten kann, z.B. auf überbackenen Weißbrotscheiben, oder im
Fonduegeschirr geschmolzen auf Brot gestrichen. Auch zum Kochen, als
Beigabe von Soßen für Pasta, von Fleischgerichten oder Omeletts,
findet sie Verwendung. |
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Soppressata Calabrese
Der Teig für diese Salami besteht zu 70% aus magerem Schweinefleisch,
ergänzt durch fette Fleischstücke wie Rücken- oder Bauchspeck. Im
Gegensatz zu den sonst üblichen Herstellungsverfahren wird das
Fleisch für diese Wurstspezialität aus Kalabrien nur grob mit dem
Messer zerkleinert, bevor man es mit Salz, Pfeffer, gemahlener
Peperoncinoschote und Rotwein aromatisiert. Manchmal gibt man
zusätzlich noch Schweineblut und mildes, zuvor geröstetes
Paprikapulver hinein, das der Wurst eine intensive Färbung verleiht
und dadurch das fertige Produkt beim Verbraucher noch begehrter
macht.
Die Reifezeit schließlich umfasst zwei Phasen: Zunächst wird die
Wurst neben den Rauchfang gehängt, wo sie schnell trocknet und ein
leichtes Raucharoma annimmt; anschließend wird sie, damit sich innen
keine Luftblasen bilden, gepresst und so 2-3 Monate in einem kühlen
und gut durchlüfteten Raum gelagert. |
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Pecorino aus Zungri, Monte Poro
Die Herstellung von Käse hängt von der Viehzucht der Region Monte
Poro ab, wo es sehr viele Schafherden gibt. Der Käse wird aus reiner
Schafmilch dieser Region produziert. Der Käse ist von kompakter
Konsistenz, von weißer bis strohgelber Farbe und von mildem Aroma
mit starkem Geschmack nach Schafmilch. Er wird ohne
Konservierungsmittel hergestellt. |
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Handgemachte Schokolade aus Kalabrien
Die Schokolade wird in einer kleinen Schokoladenmanufaktur nahe
Cosenza handgefertigt. Sie enthält mindestens 60% Kakao und ist in
vier verschiedenen, für Kalabrien typischen Geschmacksrichtungen
erhältlich: Peperoncino, Lakritze, Bergamotte und Zitronatzitrone. |
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Die
scharfen Peperoncinoschoten sind einer der wichtigsten
Bestandteile der kalabrischen Küche. In Kalabrien gibt es ein
breites Spektrum an Sorten, die sich in Aussehen, Aroma und Schärfe
unterscheiden. Allen gemeinsam ist, dass sie speziell in diesem
Klima gedeihen, das sich durch Höhenlage, Seeluft und reichlich
Sonne auszeichnet. Die Peperoncino Schote hat eine starke Wirkung
auf die Gesundheit, sie regt den Stoffwechsel an und der Wirkstoff
Capsaicin regt außerdem die Bildung von Speichel und
Verdauungssäften an. |
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Lakritze besteht aus der Wurzel von Süßholz. In Kalabrien wird die
schwarze Leckerei nach einem uralten Verfahren hergestellt. Wegen
seiner anregenden Wirkung wird Süßholz schon seit Jahrhunderten als
Medizin eingesetzt. Es fördert die Verdauung oder hilft als Tee bei
Erkältungskrankheiten. Auch in Kalabrien wurde die Süßholzwurzel
zunächst für medizinische Zwecke geerntet. In Blütezeiten gab es in
Kalabrien und Sizilien rund achtzig Lakritzefabriken. Heute sind es
nur noch einige wenige Hersteller in ganz Italien.
Die Bergamotte - benannt nach der italienischen Stadt Bergamo in der
Lombardei - gilt in Italien schon seit Urzeiten als beliebte
Volksmedizin. Christoph Kolumbus soll den Bergamottenbaum von den
Kanaren nach Spanien und Italien gebracht haben.
Bergamotte belebt Körper und Geist, sie ist angstlösend,
nervenentspannend und hat eine ausgleichende Wirkung. Ihr Duft ist
fruchtig, spritzig, herb-süß. Sie wird zum Aromatisieren von
Nahrungsmitteln und Kosmetikprodukten verwendet. Bergamotte ist im
Übrigen ein wichtiger Bestandteil von Eau de Cologne und sie
verleiht auch dem bekannten und beliebten schwarzen Tee "Earl Grey"
ihr charakteristisches Aroma.
Die Zitronatzitrone war die erste Zitrusfrucht, die den Weg nach
Europa gefunden hat. Die Frucht besitzt kaum Fruchtfleisch, dafür
eine dicke, oft runzelige gelbe Schale. Die Zitronatzitrone kann bis
zu 30 cm groß werden, stattliche Exemplare bringen gute zwei
Kilogramm auf die Waage. Kulinarisch wird vor allem die Schale der
Früchte verwertet, insbesondere für die Herstellung von Zitronat,
Konfitüren und Likören oder zum Aromatisieren. Sie hat einen sehr
süßen Geschmack und ihr Zitrusduft ist weithin zu riechen.
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